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Magazin

5 Sammlerautos, die Sie diese Woche in Ihre Garage stellen sollten

Wie eine magische Schatztruhe, die sich jede Woche mit begehrenswerten Sammlerstücken füllt, enttäuscht der Classic Driver Market nie. In dieser Ausgabe mit Marktfunden verlocken unter anderem ein Lamborghini mit Schaltgetriebe, ein Porsche für die Rennstrecke und ein spanischer Strandwagen!

Bull-is-stick

Wir von Classic Driver sind einfache Leute, die leicht zufrieden zu stellen sind und würden diesen 2006er Lamborghini Gallardo einfach gerne für den Rest unserer Tage fahren. Nicht nur, weil die saubere, geradlinige Karosserie des Gallardo von Tag zu Tag besser aussieht, besonders in diesem Blau, Blu Caelum, sondern vor allem, weil dieser rasende Stier mit dem begehrten Sechsgang-Schaltgetriebe ausgestattet ist.

Dieses Exemplar ist einer von nur 626 Gallardos, die Sant'Agata im Jahr 2006 verlassen haben.  Aktuell hat er seither nur 14.477 Meilen (ca. 23 160 Kilometer) zurückgelegt. Im Innenraum finden Sie ein zeitgemäßes, zweifarbiges Interieur in Marineblau und Grau. Wir sind aber sicher, dass Sie nur wenig Zeit damit verbringen werden, die Kabine zu bewundern, wenn Sie Durchgriff auf die 513 Pferdestärken haben, die von diesem Juwel von V10-Motor produziert werden. Was die bei uns begehrtesten modernen Klassiker angeht, so steht dieser Gallardo ganz oben auf der Liste!

 

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Salzburger Nockerl

Seit dem Sieg der Porsche KG Salzburg 1970 in Le Mans mit der ikonischen rot-weißen Lackierung ihres 917 lieben wir es, die dynamische Farbgebung auf später gebauten Porsche-Rennwagen wiederzufinden. Dieser Porsche 911 GT3 Cup aus dem Jahr 2021 macht da keine Ausnahme. Der Rennwagen basiert auf dem 911 der Generation 992.1 und verfügt über einen der besten Motoren des Jahrzehnts: einen Vierliter-Sechszylinder Saugmotor mit 510 PS, der willig bis 8.750 /min dreht.


Er wurde von Allied-Racing in der Saison 2021 beim Porsche Carrera Cup Deutschland eingesetzt und seitdem von Heinlein Racing Development und Precision Motorsports in den Vereinigten Staaten gewartet. Jetzt ist er bereit, seinem nächsten Besitzer ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern - vorausgesetzt, er kann mit den immensen G-Kräften umgehen, die dieser 911 in den Kurven erzeugen kann.

 

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Der Erste seines Namens 

Trotz der geringen Stückzahlen ist Noble ein Name, der unter Autogurus für die Herstellung einiger der spektakulärsten Supersportwagen der 2000er Jahre verehrt wird. Ein Beispiel dafür ist dieser unglaubliche 2011 Noble M600 in der Aston Martin Morning Frost White Pearl-Lackierung und einem zweifarbigen Interieur aus schwarzem und rotem Alcantara. Dieser britische Supersportwagen verfügt nicht nur über eine fabelhafte Ausstattung mit zahlreichen werksseitigen Optionen, sondern ist auch das allererste an einen Kunden ausgelieferte Auto des Typs und zudem seit 14 Jahren beim Erstbesitzer.

Natürlich ist kein Supersportwagen komplett ohne einen lauten Motor, und im Fall des M600 kommt dieser von Yamaha: ein 4,4-Liter-Twin-Turbo-V8, der über einen Einstellknopf auf der Mittelkonsole gesteuert werden kann und je nach Modus zwischen 450 und 650 PS leistet. Mit nur 2.700 Kilometern auf dem Tacho bietet dieser M600 die perfekte Kombination aus Unauffälligkeit und Schnelligkeit.

 

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Grand Designs 

Der von Ian Callum entworfene Vanquish, der zwischen Aston Martins brutalen Grand Tourern der 1990er Jahre und den eleganteren Designs des neuen Jahrtausends angesiedelt ist, reift mit dem Alter weiter und sieht in unseren Augen besser denn je aus. Angetrieben von Astons bewährtem Sechsliter-V12, der hier 520 PS leistet, zählt dieser Vanquish S zu den nur etwas mehr als 1.000 Wagen, die zwischen 2004 und 2007 gebaut wurden. Das macht ihn zu einer echten Rarität auf den Straßen.

Dieses obsidianschwarze Exemplar aus dem Jahr 2006 befindet sich nach nur 20.000 Kilometern Laufleistung in einem hervorragenden Zustand, und auch das Interieur in Obsidianschwarz scheint tadellos zu sein. Während einige Puristen über das relativ träge, automatisierte Sechsgang-Schaltgetriebe die Nase rümpfen könnten, wurde der Vanquish S immer eher für große Touren als für die Kurvenhatz konzipiert. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 333 km/h wäre er unsere erste Wahl für alle anstehenden Europatouren.

 

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Samba im Sand

Alle lieben Strandautos! Wir natürlich auch, aber wenn es um Strandautos geht, stehen normalerweise der Citroën Mehari, der Fiat Jolly oder der Mini Moke im Rampenlicht. Um sich den Spaß an der Sonne nicht entgehen zu lassen, hatte Seat aber ebenfalls seinen Hut in den Strandauto-Ring geworfen: den 127 Samba.

Der 127 Samba war ein Klon des Fiat 127 Scout, der in Lizenz von Seat gebaut wurde. Hergestellt wurde er von einer Firma namens Melba S.A. in Arbucias, Spanien. Ausgestattet mit einer maßgeschneiderten Cabrio-Karosserie ohne Dach und Seitenfenster, war der Samba gelinde gesagt rudimentär, aber das ist bei Strandautos ja auch recht normal. Es entstanden insgesamt nur 1.000 Exemplare. Es ist also unwahrscheinlich, dass Ihnen in Ihrer Nähe ein weiteres Exemplar begegnet, schon gar nicht in diesem wunderbaren Farbton Chiaro Green.

 

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