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Magazin

Kavinsky und die Kunst, einen Testarossa zu driften

Sonnenbrille, Neonlicht, Synthie-Beats, ein driftender Ferrari Testarossa – und das LAPD immer im Nacken: Das neueste Video des französischen Elektro-DJs und Produzenten Kavinsky ist ein wilder Trip durch das Los Angeles der Achtzigerjahre.

 

Blade Runner, Terminator, Miami Vice – die großen Klassiker des amerikanischen Neo-Noir-Kinos scheinen Vincent Belorgey alias „Kavinsky“ nachhaltig beeindruckt zu haben. Schließlich klingen nicht nur die Synthesizer-Kompositionen des 1975 geborenen Musikproduzenten, der bereits an der Seite des legendären Elektro-Duos Daft Punk spielte, so düster und melancholisch wie ein Frühwerk von James Cameron oder Ridley Scott. Kavinsky findet auch immer die passenden Bilder: Zu seinem Titelsong „Nightcall“ driftete Ryan Gosling 2011 als einsilbiger Fluchtwagenfahrer durch den Kultfilm Drive. Für seinen neuen Song „Protovision“ kehrt Vincent Belorgey in die nächtlichen Straßenschluchten von Downtown LA zurück – und nimmt das Steuer nun selbst in die Hand. Wie man einen Ferrari Testarossa fachgerecht um die Kurven driftet und dabei die örtliche Polizei abhängt, zeigt der von Marcus Herring wunderbar düster umgesetzte Clip.

 


Video: Marcus Herring for Kavinsky





 


 

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