• Year of manufacture 
    1965
  • Mileage 
    60 457 km / 37 567 mi
  • Car type 
    Saloon
  • Drive 
    LHD
  • Condition 
    Restored
  • Exterior brand colour 
    Hellelfenbein / Light Ivory (Code 670)
  • Interior colour 
    Grey
  • Interior type 
    Leather
  • Number of doors 
    4
  • Number of seats 
    4
  • Location
    Germany
  • Exterior colour 
    White
  • Gearbox 
    Manual
  • Performance 
    120 PS / 89 kW / 119 BHP
  • Drivetrain 
    2wd
  • Fuel type 
    Petrol

Description

• Attraktives originales Farbschema in hellelfenbein (Farbcode 670) mit Stoff-Interieur in weiß-hellgrau Fischgrät-Muster
• Datenkarte zur Auslieferung vorhanden
• Komfortable Fahreigenschaften dank Automatikgetriebe, das im Jahr 2015 von ZF Friedrichshafen neu in dem Wagen installiert wurde
• Umfassend restauriert, Fahrwerk überholt, Motorraum neuwertig
• Motor typgerecht
• Seit über 20 Jahren gut dokumentiert
• Ein toller alltagstauglicher Klassiker mit Stern, der das Oldtimer-Erlebnis auch für die ganze Familie ermöglicht

Dieser Mercedes Benz 220 SEb als „Heckflossen-Limousine“ wurde laut vorliegender Datenkarte zur Auslieferungsspezifikation 1965 in der Lackierung hellelfenbein (Farbcode 670) gefertigt. Seine stilvolle zeitgenössische Farbe trägt der Wagen auch heute noch. Das hochwertige Interieur ist in Stoff mit Fischgrät-Muster weiß-hellgrau ausgeführt und verleiht dem Wagen eine mondäne elegante Note. Motorseitig handelt es sich um den 2,2 Liter großen Reihen-Sechszylinder mit 120 PS und moderner mechanischer Saugrohr-Einspritzung. Dieser hervorragende Reisewagen gelangte über Schweden nach Deutschland zurück. Seit den frühen 2000ern war er dann nachweislich über 20 Jahre lang in Berlin zu Hause. Aus dieser Zeit liegen die Zulassungsunterlagen vor. Diverse Rechnungen belegen eine fortlaufende Instandhaltung und Pflege, unter anderem bei einer autorisierten Mercedes Benz Werkstatt in Berlin in den Jahren 2014 und 2017. Im Jahr 2015 wurde von ZF Friedrichshafen ein neues Automatik-Getriebe geliefert und installiert. Der 220 SEb überzeugt durch eine umfassende Restaurierung sowie durch den guten Erhaltungs- und Pflegezustand. Die Karosserie verfügt über eine sehr gute Substanz. Die vorderen Radhäuser sind durch eine nachträgliche innenliegende Edelstahlverkleidung geschützt. Der Unterboden und das Fahrwerk einschließlich der Vorderachse mit Schemel sind hochwertig überholt. Der Tank und die Auspuffanlage sind neuwertig. Das gilt auch für den optischen Eindruck des Motorraums. Der Motor brilliert mit Laufruhe und das Getriebe schaltet weich. Insgesamt wirkt der Wagen nahezu neuwertig und wie aus einem Guss. Der fein ausstaffierte Innenraum lädt zu ausgedehnten Ausfahrten oder Reisen ein, die man unbeschwert auch mit einer Familie unternehmen kann. Eine Mercedes 220 SE Heckflosse mit Sechszylinder-Antrieb ist ein hervorragender Zeitzeuge der aufstrebenden 1960er Jahre. Er vermittelt gediegenes Flair und technische Avantgarde in solider Großserie aus dem Hause Mercedes Benz.

Im August 1959 wurde bei Mercedes Benz ein grundlegend überarbeitetes Pkw-Programm vorgestellt. Unter dem Motto "Die neuen Sechszylinder – Eine Klasse für sich" erschienen die neuen Typen 220 b, 220 Sb und 220 SEb der Baureihe W111 als Nachfolger der bisherigen Sechszylinder 219, 220 S und 220 SE. Die neuen Modelle hatten eine geräumige, elegant gezeichnete Karosserie, deren Merkmal die Heckflossen waren. Dieses charakteristische Design-Element prägte später den Namen für die ganze Modellgeneration als "Heckflossen"-Modelle. Maßstäbe setzte die passive Sicherheit; erstmals wurde in einem Serienfahrzeug das Barényi-Patent der gestaltfesten Fahrgastzelle mit Knautschzonen vorn und hinten realisiert. Im Innenraum erhielten die neuen Typen ein gepolstertes Armaturenbrett mit elastischen, zum Teil versenkt angeordneten Bedienungselementen und ein Lenkrad mit Polsterplatte. Die Motoren entsprachen im Wesentlichen den Vorgängermodellen, waren aber leicht modifiziert worden. Alle drei Aggregate hatten einen geänderten Ventiltrieb und eine steilere Nockenwelle erhalten. Das Triebwerk des 220 b war nun mit zwei Vergasern bestückt. Der Motor des 220 SEb hatte stattdessen eine mechanische Saugrohreinspritzung von Bosch (Zweistempel-Einspritzpumpe) und eine Leistung von 120 PS. Fahrwerk und Bremsanlage stammten ebenfalls von den Vorgängertypen, die Radaufhängung hatte man aber deutlich überarbeitet. Vorn wurde das mit den "Ponton"-Modellen eingeführte Konzept des Fahrschemels beibehalten; Hinten wurde die bewährte Eingelenk-Pendelachse mit einer Ausgleichfeder versehen. An Vorder- und Hinterrädern waren die Stoßdämpfer ganz nach außen verlegt worden, um eine effektivere Schwingungsdämpfung und bessere Zugänglichkeit zu ermöglichen. Die Bremsanlage wurde zweimal modifiziert: Im April 1962 erhielten zunächst die Typen 220 Sb und 220 SEb Scheibenbremsen an den Vorderrädern. Später bekamen alle drei Modelle eine Zweikreisbremsanlage. Ab April 1961 stand ein vollwertiges Automatikgetriebe zunächst nur für den 220 SEb zur Verfügung, bei dem eine hydraulische Kupplung zum Einsatz kam und einen geringeren Leistungsverlust aufwies. Im August 1961 wurde mit dem Typ 300 SE ein weiteres Modell der Oberklasse vorgestellt, das der Baureihe W112 zugeordnet war. Optisch und technisch weitgehend dem 220 SEb identisch, wies das Modell jedoch serienmäßig einige Besonderheiten auf: Eine neu entwickelte Servolenkung sowie die erstmals bei Mercedes-Benz verwendete Luftfederung. Außerdem die Zweikreis-Bremsanlage und Scheibenbremsen an Vorder- und Hinterrädern. Der Motor mit 3 Liter Hubraum erreichte eine Leistung von 160 und später 170 PS. Im Sommer 1965 lief die Produktion der 2,2 und 3,0 Liter Typen mit "Heckflossen"-Karosserie (W111/W112) aus.
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• Attractive original colour scheme in light ivory (colour code 670) with fabric interior in white-light grey herringbone pattern
• Data card on delivery specs available
• Comfortable driving characteristics thanks to automatic transmission, which was newly installed in the car by ZF Friedrichshafen in 2015
• Well restored, chassis overhauled, engine compartment as good as new
• Type-correct engine
• Well documented for over 20 years
• A great classic car with a star on the bonnet that is suitable for everyday use offering a classic car experience for the whole family

This Mercedes Benz 220 SEb as a ‘tail fin saloon’ was manufactured in 1965 in light ivory paint (colour code 670) according to the data card available for the delivery specification. The car still wears its stylish contemporary colour today. The high-quality interior is finished in fabric with a herringbone pattern in white and light grey, giving the car a sophisticated, elegant touch. The engine is a 2.2-litre in-line six-cylinder engine with 120 hp thanks to a modern mechanical intake manifold injection system. This excellent touring car returned to Germany via Sweden. Since the early 2000s, it has verifiably been at home in Berlin for over 20 years. The registration documents from this period are available. Various invoices prove ongoing maintenance and care, including invoices at an authorised Mercedes Benz workshop in Berlin in 2014 and 2017. A new automatic transmission was supplied and installed by ZF Friedrichshafen in 2015. The 220 SEb impresses with its comprehensive restoration as well as its good state of preservation and maintenance. The body is in very good condition. The front wheel housings are protected by retrofitted stainless steel panelling. The underbody and the chassis, including the front axle with centre stand, have been overhauled to a high standard. The fuel tank and exhaust system are as good as new. This also applies to the visual impression of the engine compartment. The engine shines with its smooth running and the gearbox shifts smoothly. Overall, the car looks almost as good as new. The newly equipped interior invites you to go on extended trips or journeys – also possible with the whole family. A Mercedes 220 SEb tail fin with a six-cylinder engine is an outstanding contemporary witness to the up-and-coming 1960s. It conveys dignified flair and technical avant-garde in solid large-scale production from Mercedes Benz.

In August 1959, Mercedes Benz presented a fundamentally revised passenger car programme. The new 220 b, 220 Sb and 220 SEb models from the W111 series appeared under the slogan ‘The new six-cylinder models – in a class of their own’ as successors to the previous six-cylinder 219, 220 S and 220 SE cars. The new models had a spacious, elegantly designed body, characterised by the rear fins. This distinctive design element later gave the entire model generation the name ‘tail fin’ models. Passive safety set new standards; the Barényi patent of the rigid passenger cell with front and rear crumple zones was realised for the first time in a production vehicle. In the interior, the new vehicles were fitted with an upholstered dashboard with elasticated, partially recessed controls and a steering wheel with an upholstered panel. The engines were essentially the same as the previous models, but had been slightly modified. All three units had a redesigned valve train and a steeper camshaft. The engine of the 220 b was now equipped with two carburettors. Instead of carburettors, the engine of the 220 SEb had a mechanical intake manifold injection system from Bosch (twin-ram injection pump) and an output of 120 hp. The chassis and brake system also came from the predecessor models, but the wheel suspension had been significantly revised. At the front, the concept of the centre pivot introduced with the ‘Ponton’ models was retained; at the rear, the tried-and-tested single-joint swing axle was fitted with a compensating spring. The shock absorbers on the front and rear wheels were moved to the outside to enable more effective vibration damping and better accessibility. The brake system was modified twice: In April 1962, the 220 Sb and 220 SEb models were initially fitted with disc brakes on the front wheels. Later, all three models were equipped with a dual-circuit braking system. From April 1961, a fully automatic gearbox was initially only available for the 220 SEb, which used a hydraulic clutch and had a lower power loss. In August 1961, another variant in the premium class was introduced, the 300 SE, which was assigned to the W112 model series. But it was visually and technically largely identical to the 220 Seb. The 300 SE, however, had some special features as standard equipment: A newly developed power steering system and the air suspension, which was used for the first time at Mercedes Benz. In addition, it featured a dual-circuit braking system and disc brakes on the front and rear wheels. The 3-litre engine with mechanical manifold injection achieved an output of 160 and later 170 hp. The production of the 2.2 and 3.0 litre models with ‘tail fin’ bodywork design (W111/W112) came to an end in the summer of 1965.


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