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Bonhams in Monterey 2005 - Rückblick



Mit einem letzten Rückblick möchten wir das Kapitel ‚Monterey Auktionen 2005’ in dieser Woche schließen: Es ist das Auktionshaus Bonhams, das wir zwischen all den Nachberichten bis dato noch nicht erwähnt hatten. Das Star-Lot bei Bonhams & Butterfields war der 1965er Alfa Romeo TZ2, einer von nur 10 je gebauten. Am 19. August sollte dieser Baby-GTO im luxuriösen Ambiente der Quail Lodge, einem Golfressort der Peninsula Hotelgruppe, dessen Inhaber Sir Michael Kadoorie ebenfalls Automobilsammler ist, unter den Hammer kommen.

Obwohl im Vorwege alle den ‚Tee-Zee-Two’ für seine geschmeidige Linie und seinen rennfertigen Zustand gelobt hatten, durchbrachen die Gebote nicht die erwartete 2-Millionen-Barriere. Diese hatte der Besitzer zuvor als Mindesterlös gefordert – eine wahre Schande, wäre es doch schön gewesen, diesen Exoten in Zukunft auf der Rennstrecke anzutreffen. Doch der Preis war sicherlich nicht zu hoch angelegt, das Angebot kam lediglich zu früh. In ein bis zwei Jahren wird der TZ2 wohlmöglich den gewünschten Preis erzielen.



Einen Käufer fand dagegen die spektakuläre John Greenwood Corvette aus dem Jahr 1975: Bei 510.000 Dollar fiel das letzte Gebot für den V8-Boliden, der seiner Zeit in Sebring mit bis zu 365 km/h seine Runden drehte. Etwas später gebührte der Applaus einem frühen Modell des Porsche America Roadsters – der Vorgänger des Serien-356 – als der Hammer bei 635.000 Dollar fiel. Beide versteigerten Lots sind gute Beispiele dafür, wie unterschiedlich sich die Marktpreise in den USA im Vergleich zu Europa gestalten – für diese Exemplare hätte man in Europa nur einen Bruchteil der Preise erzielen können.

Für eine vollständige Auktionsliste klicken Sie bitte hier.

Text: Jan Richter
Fotos: Bonhams


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