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5 Sammlerautos, die Sie diese Woche in Ihre Garage stellen sollten

Suchen Sie noch nach dem ultimativen Geschenk, das unter dem Weihnachtsbaum überraschen soll? Wir haben für Sie fünf Ideen in Form von Sammlerautos, die unschlagbare Gaben sein würden. Sie sollten dafür auch einen wirklich großen Baum kaufen.

Ein Atemzug frisches Aero 

Die Hektik am Ende des Jahres hat Sie schon zu lange drinnen festgehalten? Wenn ja, gibt es eigentlich keine adäquatere Art, frische Luft zu schnappen, als mit diesem unfassbar coolen Saab 900 Turbo „Aero“-Cabriolet. Dieser Saab, der erst kürzlich eine liebevolle Restaurierung durch die Spezialisten der 79 Retro Garage erfahren hat, dürfte für allgemeine Bewunderung sorgen, allein schon wegen Saabs zweifarbiger Lackierung in Novaschwarz Metallic und Dark Grey.

Die enorme Attraktivität dieses Exemplars wird noch unterstrichen durch das komplette Saab Carlson Aero Kit – die aufbereiteten Two-Tone-Aeroräder mit 16 Zoll verleihen diesem Cabriolet sogar noch eine unerwartet düstere Ästhetik. Saab hat bekanntlich nicht nur Autos, sondern auf Jets produziert – dieser 900 ist schon sehr nah dran an Ihrem persönlichen Tarnkappenbomber.

 

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Zahmer Impala

Eine Impala-Antilope für Ihr von der Wildnis fasziniertes Kind zu zähmen, gestaltet sich schwierig, aber alle Gedanken an die afrikanische Steppe sind vergessen, wenn Sie mit diesem Mercedes 230 GE von 1991 in Impala Metallic vorfahren. Die G-Klasse ist ein Modell, das die unterschiedlichsten Menschen aller Altersgruppen anspricht, es gibt bei dieser Erfolgsformel eine Variation für fast jedes Bedürfnis. Aber diese Generation aus der frühen 90er Jahren des legendären Geländewagens von Mercedes trifft genau unseren Geschmack. Man betrachte nur diese Stahlräder und das fantastische textile Interieur.

Mit 124 PS haben Sie zwar kaum eine Chance mit den großen Gazellen- und Antilopenherden im Busch mitzuhalten, aber davon abgesehen, gehörte es immer zur Philosophie der G-Klasse, Sie sicher ans Ziel zu befördern – egal, wo das sein mag – und dabei keine Geschwindigkeitsrekorde brechen zu müssen. Wenn Sie einen Offroader mit Klasse suchen, dann ist dieses Prachtstück mit umgerechnet 81.996 Kilometer auf dem Tacho unschlagbar.

 

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Shamal-ama Ding Dong 

Wir könnten uns keine gelungenere Art vorstellen, wie Sie Ihre erste Ausfahrt in diesem atemberaubenden Maserati Shamal von 1992 inszenieren, als mit Otis Days Hit von 1978. Ja, der Songtext ist ein wenig unsinnig, aber gibt es überhaupt Worte, die das Klangerlebnis dieses 3,8-Liter-Biturbo-V8 und seinem Chor aus 326 PS beschreiben könnten?

Dann ist da noch das Design: Marcello Gandini hat im Lauf seiner großen Karriere genügend Formen entworfen, die für Schnappatmung sorgten, nicht zuletzt den Shamal, vor allem in Dazing Black konfiguriert. Diese charakteristischen abgeschrägten Radgehäuse und die prononcierten Kotflügel verleihen diesem Grand Tourer einen gewissen rohen Charme, während das üppige Lederinterieur in Pelle Nero eine Bestuhlung bietet, die direkt aus einer Cigar Lounge stammen könnte. Dieses Exemplar wurde nur umgerechnet 46.492 Kilometer gefahren – ein verlockender Vertreter seiner Art. Wenn Sie wie wir Herzklopfen beim Gedanken an Maseratis Halo Car der 90er Jahre verspüren, dann muss dieses Exemplar auf Ihren ganz persönlichen Gabentisch!

 

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Zeitzonen-Racer

Auch die Silversterfeste rücken allmählich näher. Das Schlimmste an den Jahresendpartys ist der kapitale Kater an Neujahr. Hätten Sie jetzt beispielsweise etwas aberwitzig Schnelles in Ihrer Garage stehen wie den über 402 Stundenkilometer erreichenden McLaren Speedtail könnten Sie einfach zur nächsten Zeitzone jagen, um gerade noch rechtzeitig wieder Silvester zu feiern – eine sensationelle Kostennutzenrechnung.

Weil aber nur 106 Stück gebaut wurden, parkt vermutlich kein Speedtail vor Ihrem Haus. Da käme dieses sehr schöne MSO-Exemplar in Liquid Blue Silver doch gelegen. Auf der Uhr stehen nur gut umgerechnet 85 Kilometer – Speedtail Nummer 069 befindet sich also in bestem Zustand ab Werk und das bedeutet weiter, dass Sie einer der ersten sein dürften, die in den Genuss des wundervollen Lederinterieurs in Vollanilin in den Farben Blau und Grau kommen. Dürfen wir Ihnen dennoch raten, sich die Drinks für Ihre zweite Silvesterparty aufzusparen?

 

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Black Adder

Wir mussten unweigerlich an die britische TV-Serie „Blackadder“ denken, denn wir kennen die Adder, in der amerikanischen Gestalt der giftigen Dodge Viper, vornehmlich in den patriotischen Farben Rot, Weiß und Blau, aber diese Viper RT/10 als handgeschalteter Roadster von 1995 hat uns überzeugt, dass Schwarz die einzig wahre Lackierung für das US-Super Car ist. Als eines von nur 514 ebenso konfigurierten Exemplaren, wurde diese Viper während der letzten sechs Jahre in einer belgischen Sammlung verwöhnt und zeigt nur umgerechnet 56.850 Kilometer auf dem Tacho.

Aufgerüstet mit einem mächtigen 8,0-Liter-V10, gibt es wohl wirtschaftlichere Möglichkeiten, von A nach B zu fahren. Aber wenn Sie Lust verspüren, einen der gewaltigsten Verbrennungsmotoren zu erfahren, dann beschenken Sie sich mit diesem Auto! Aber Vorsicht, Vipern schlagen zu.

 

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